Letztes Jahr in Prag, dieses Jahr in Breslau.
Zum selbst organisieren hatten wir keine Lust, vielleicht auch nicht die Traute für Polen. Also sind wir über ein Reisebüro mit dem Bus nach Breslau gefahren. Von Dresden sind das ja nur 270 km. Das Hotel war nahe dem historischen Zentrum, so dass wir mehrfach, auch geführt in der Altstadt waren.
Die Silvesterfeier war im Hotel und richtig gut. Mitternacht haben wir vom Hotelzimmer, 9. Etage mit Blick auf die Altstadt das Feuerwerk genießen können.
Das war der Blick aus unserem Hotelfenster.
Am Abend sind wir dann noch in die Altstadt gegangen.
Neujahr war dann über Mittag eine umfangreiche Stadtführung einschließlich Stadtrundfahrt. Es ging quer durch die Stadt zur Jahrhunderthalle, anschließend auf die Dominsel und dann zu Fuß durch die gesamte Altstadt.
An sehr vielen Stellen in der Stadt sind diese Zwerge zu entdecken, dieser hier ist im Gefängnis.
Das Rathaus.
Das ehemalige Warenhaus Wertheim und der Hauptbahnhof.
Der Weihnachtsmarkt war noch geöffnet.
Den Turm der Elisabethkirche kann man besteigen, die folgenden Bilder sind vom Turm aufgenommen.
Am 2.1. ging es mit dem Bus ins Riesengebirge nach Krummhübel und dort zur Kirche Wang. Diese Stabkirche wurde in Norwegen am See Vang abgebaut und dort wieder aufgebaut. Natürlich mit Kaiserlicher Genehmigung.
Weiter sind wir ins Hirschberger Tal, wo viele Schlösser sind, die teils sehr schön restauriert worden.
Rathaus von Hirschberg
Die Leopoldina, Universität von Breslau.
Die Markthalle
Diese Plastiken erinnern an das gesamte Vertreibungsdrama 1945 und danach. Die Deutschen Bewohner von Breslau mussten ihre Heimat verlassen und Polen aus dem Gebiet von Lemberg, heutige Ukraine, wurden von dort in das fast komplett zerstörte Breslau vertrieben. Zeitweise lebten Deutsche und Polen über ein halbes Jahr gemeinsam in einer Wohnung.
Die Zerstörung Breslaus, erst durch die Deutschen wegen der Errichtung der Festung Breslau und dann durch die einrückende russische Armee war quasi komplett.
Die zu Beginn erwähnte Traute war komplett unbegründet. Wir hätten diese Reise auch individuell machen und an der Silvesterparty am Rathaus mit Ewa Farna teilnehmen können.







