Sonntag, 15. Mai 2011

Besuch bei Karola in Lodi

Nach Ostern ist Karola wegen ihrer Arbeit für einige Zeit nach Lodi bei Mailand gegangen. Wir trafen uns mit ihr in Trento, Südtirol. Freitag den 6. Mai sind wir Mittag mit dem Auto losgefahren und waren am Abend bei Trento auf einem Campingplatz. Gegen 22:30 Uhr haben wir Karola vom Bahnhof abgeholt.

Gemeinsames ausgiebiges Frühstück an der frischen Luft ist immer das Schönste am Camping.

Den Sonnabend sind wir auf Tour rund um den Gardasee.

Die Gassen von Limone, auf der Westseite des Sees.


In Limone werden Zitronen angebaut, dafür gibt es Einrichtungen, Betonpfähle, um die Bäume im Winter abzudecken.

Gargano


Bei Salo

Luxusjachten in Desenzano del Garda

Sirmione an der Südspitze des Gardasees, ein historischer Ort auf eine Insel gelegen.




Ruinen eines großen römischen Palastes.


Stadtmauer und Festung von Sirmeone.

Hafen von Torri del Benaco.

Am Sonntag geht es dann nach Lodi. Auf der Fahrt haben wir uns viel vorgenommen. Vom Etschtal ging es in die Berge auf der Ostseite des Gardasees. Auf abentheuerlichen Straßen, schmal mit Serpentinen und engen Kurven ging es fast bis hoch. Das letzte Stück zum Monte Baldo sind wir gewandert. Oben blühten viele Alpenblumen.

Stengelloser Enzian

Alpen-Aurikel

Alpenkuhschelle

Trollblume kurz vor dem Aufblühen.

Krokusse wo der Schnee gerade weg ist.

Echtes Alpenglöckchen, auch hier ist der Schnee gerade weg.

Steinröschen, ein Seidelbastgewächs
.
Gleitschirmflieger starten vom Monte Baldo und fliegen über dem Gardasee.

Bergbaude am Monte Baldo.

Blick zum Gardasee, Riva del Garda an der Nordspitze.

Die Arena von Verona

Hier finden die Opernfestspiele von Verona statt.


Piazza delle Erbe in Verona.


Der Etsch in Verona.

In Lodi haben wir in der Wohnung von Karola gewohnt. In der Woche mußte sie arbeiten. Wir hatten viele Ziele. Am Montag ging es nach Mailand.

Der Dom in Mailand

Interresant ist es auf dem Dach vom Dom.



Die Mailänder Skala ist ein eher unscheinbares Gebäude in der Innenstadt.

Das Castello Sforzesco.

Den Dienstag ging es dann nach Parma (Schinken) und Modena (Balsamico).

Taufkirche von Parma, das ist dort eine Besonderheit, neben der eigentlichen Kirche gibt es immer eine Taufkirche,

diese ist mit prächtigen Wandgemälden verziert.


Im Stadtmuseum von Parma.

Kathetrale von Parma


Modena, viele Bogengänge an den Häusern.


Am Ende des Tages der Weg nach Canossa, die Burg Canossa. Hierher kam Heinrich der IV. im Jahr 1077 um zu  büsen und den Bann der Kirche zu brechen.

Natürliche Hangrutsche am Burgberg heben die urg immer weiter zerstört, bis sie verlassen wurde.

Mitwoch fuhren wir nach Cremona. In dieser Stadt hat Stradivari gewirkt.

Das Rathaus, hier sind die berühmtesten Geigen in einem Raum ausgestellt. Diese sind gut bewacht, es darf nur eine begrenzte Anzahl Besucher gleichzeitig rein und man ist begleitet von einer Frau mit Pistole, die andere steht vor der Tür, ebenfalls mit Pistole. Wir hatten großes Glück, im Anschluß wurde im Rathaussal auf einer Stradivari vorgespielt.

Marktplatz, wieder mit der Taufkirche.

Den Turm der Kathetrale kann man besteigen. Man hat einen herrlichen Blick auf die gesamte Stadt.

Auch auf dem Markt von Cremona wird Parmesan Käse angeboten.

Geigen und Bratschen im Stradivarimuseum.


Die Kathetrale von Cremona, Kirche und Turm sind immer getrennt.

Danach haben wir uns mit Karola in Bergamo getroffen. Wir haben uns die alte Stadt auf dem Berg angesehn und haben dann am Abend eine Kollegin Karolas aus Spnien auf dem Flugplatz Bergamo abgeholt.

Blick vom Berg auf Bergamo

Das letzte Stück fährt diese Standseilbahn.





Das alte Bergamo mit den Löwen am Eingang zur Kathetrale.

Belagio auf einer Landspitze zwischen zwischen Lecco See und Comer See.


Rechts der Lecco See und links der Comer See.

Standseilbahn in Como. Die benutzt man und läuft dann noch eine knappe Stunde bis zum Faro (Leuchtturm). Von hier hat man einen phantastischen Blick auf den Comer See.


In diesem Ort ist schon die Grenze zur Schweiz.


In Como


Blick auf Menagio, hier waren wir auf dem Campingplatz. Man sieht deutlich wie sich der Comer See teilt, link beginnt der Lecco See.




Zum Rifugio Menagio (1500m hoch) sind wir gewandert, mit ständigem Blick auf den Comer See und die umliegenden Berge.


Zur anderen Seite sah man den Luganer See, der teilweise in der Schweiz ist.


Menaggio

Rezzonico

Am nördlichen Ende des Comer Sees.

Von hier wollten wir weiter nach Meran über das Stilfser Joch. Aber die hohen Alpenpässe sind Mitte Mai noch gesperrt. So mußten wir zurück nach Brecia und Verona und kamen daher nicht so zeitig in Meran an. Dort heben wir uns einen Campingplatz gesucht und sind noch mal in die Stadt.

Kurhaus

Feuersalamander

Nach einer Nacht im Regen war das Zelt total naß. Zum Glück hat es beim Abbauen nicht geregnet. Die Schneefallgrenze war auf 1200m gefallen. Am Brenner sahen wir weiße Wiesen und der Regen war mit Schnee vermischt. Sonntag Nachmittag waren wir wieder zu Hause.