Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kaiserwetter im Erzgebirge

Am Morgen haben wir Karola auf den Flughafen gebracht, sie ist von Dresden über Köln nach Madrid geflogen. Anschließend brachte ich Sabine noch nach Weixdorf ins Büro. Es war bitter kalt, in der Stadt -15°C, in Weixdorf - 19°C und dann auf der Fahrt ins Gebirge in Kreischa -20°C. In Zinnwald waren dann nur -4°c und strahlend blauer Himmel, Inversionswetterlage

So macht Skilaufen Spaß.

Andere freuen sich über eine Fahrt im Pferdeschlitten.

Vom Kahleberg sah man den Riesengebirgskamm.



Massenhaft Schnee, der an der Hangkante mächtig verweht war.


Im Tal bei Rehefeld ist mir dann fast die Nase abgefroren, vielleicht waren dort
-15°C, das sind vielleicht 200m Höhe weniger als der Parkplatz in Zinnwald.







Zum Schluß ein Blick den Hauptkamm Richtung Westen. Kann mich nicht erinnern, das man analog solche Gegenlichtaufnahmen wagen konnte. Wäre gern bis zum Sonnenuntergang geblieben, das hätte aber noch 2 1/2 bis 3 Stunden gedauert.

Montag, 27. Dezember 2010

Skifahren auch am 3. Feiertag

Am 3. Feiertag war wieder Skifahren dran ( Karola: "so oftwie möglich" ). Es sollte zum Mückentürmchen gehen.


Schneemengen an der Beerenhütte ( gehört dem ehemaligen Biathleten Beer ).

Hotel auf der tschechischen Seite an der B 170.






Das Mückentürmchen. Es war dann eine ganz schön weite Tour geworden.

Futterbaum für die Vögel.

Dann Sonnenuntergang, wir waren ein Stück vor Zinnwald. Dunkel wird es durch den Schnee zwar nicht richtig, aber die Spuern erkennt man trotzdem nicht.

Sonntag, 26. Dezember 2010

2. Weihnachtsfeiertag

Heilig Abend fing es an zu schneien und das ging dann den ganzen ersten Feiertag weiter. Die Straßen waren nicht geräumt und man ist mit dem Auto nur rumgerutscht. Bei so viel Schnee kann man ja auch mal in der näheren Umgebung mit den Skiern unterwegs sein. Also auf nach Pillnitz.


Schloß Pillnitz im Winterschlaf.

Den Weinbergweg sind wir noch nie mit den Skiern gefahren und so habe ich ihn auch noch nie gesehen.






Wir sind von Pillnitz die Weinbergwege bis fast nach Graupa, den Schönfelder Kirchweg hoch und die Reitwege über Borsberg, Meixmühle und Friedrichsgrund zurück. Die ganze Strecke durch ungespurten oder zertretenen Schnee war sehr anstrengend. Gespurt ist es weit angenehmer.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Erstes Skifahren in Zinnwald

Karola wollte möglichst viel Skilaufen währen ihres Besuches in Dresden.Den Tag vor Heilig Abend war das Wetter ganz gut, Schnee lag auch genug, so sind wir zu zweit nach Zinnwald gefahren. Dort war es dann teilweise neblig und wir mußten die Wege suchen.



Vom Hauptkamm nach Rehefeld runter, alles auf der tschechischen Seite ging es beschwerlich, die Spur war wegen Schneebruch nur ein kurzes Stück gespurt. So sind wir ein ganzes Stück im tiefen Schnee gefahren. Zum Glück ging über den Grenzbach eine Brücke auf die deutsche Seite, dort war dann wieder gespurt.

Auch hier viel Schneebruch zu sehen.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Weihnachtsmarkt

Am Sonntag nach der Hochzeitsfeier waren wir dann zu fünft auf dem Weihnachtsmarkt. Durch den Großen Garten sind wir in die Stadt gelaufen.

Tante Karola hat die Frida geschoben.


Das Carolaschlößchen am Carolateich.

Das Palais im Großen Garten.

Der Striezelmarkt in Dresden.


Historischer Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche.

Samstag, 18. Dezember 2010

Hochzeitsnachfeier

Am 23. Juli 2010 haben Martina und Martin in Trondheim heimlich geheiratet. Nun sollte am 18. Dezember in Moritzburg für die Familien die Feier stattfinden. Nach den Wetterkapriolen der vorangegangenen Tage waren zum Glück alle Gäste gut angekommen und die Feier konnte in Moritzburg im Marcolini Haus am Fasanenschlößchen stattfinden.


Ich als Brautvater sollte natürlich eine Rede halten. Was sagt man zu so einem Anlaß zu seinen Kindern?

Lieber Martin, liebe Martina, liebe Frida (sie wird es noch nicht verstehen) und liebe Gäste!

Obwohl Ihr nur eine kleine Feier wolltet, sind es trotzdem über 30 Personen geworden.
Kleiner ging es nun nicht und einige hätten sicher auch eine Einladung bekommen.

Wenn ich so aus dem Fenster schaue ist das Wetter ziemlich chaotisch. Zeitweise hatte ich Angst, dass diese Feier überhaupt stattfinden kann.
Am Mittwoch habe ich gespannt auf die Abflugtafel in Trondheim-Lufthafen geschaut und die Verspätung registriert. Die Autobahn von Dresden nach Prag war teilweise gesperrt. Ich war froh, als Ihr angekommen seid.

Ihr habt uns in diesem Jahr 2 große Überraschungen bereitet. Zu meinem Geburtstag im Februar bekam ich ein seltsames Bild in schwarz/weiß aus Trondheim. Ich glaube ich habe einen Moment gebraucht, um zu erkennen, da ist ein Baby unterwegs
Ist ein schöneres Geschenk möglich?

Die 2. Überraschung war die Nachricht, dass Ihr am 23.07. 2010 geheiratet habt.
Martin sagte dazu. Er wollte vor der Geburt des Kindes Ordnung schaffen.

Das wird sicher nicht alles gewesen sein, zu einer Hochzeit gehört mehr.
Es ist eine Verbindung für‘s Leben, nicht einfach aus einer Laune heraus, tiefgründig, konsequent, auf gegenseitiger Zuneigung, Vertrauen und Liebe begründet.

Am 11. September wurde dann Frida geboren, neues Leben. Unsere Feierrunde besteht jetzt aus 4 Generationen.
Jetzt hat das Wort –Familie- für Euch eine ganz wichtige Bedeutung.

Also
Ich wünsche Euch, Eurer kleinen Familie alles Glück, bei Euren beruflichen Vorhaben viel Erfolg.

Und denkt immer daran, nicht jeder Tag zu Hause und auf der Arbeit ist schön. Es wird Tage geben, die sind nicht schön.
Dann müsst Ihr immer das Gesamte sehen, die vielen schönen Stunden und gemeinsam erlebtes.

In diesem Sinne

Lasst uns das Glas erheben
viel Glück und Freude im Leben und jetzt ein paar schöne Stunden hier in Moritzburg.


Nach dem Essen, Hirschbraten mit Klösen konnten wir die schöne Umgebung mit dem Fasanenschlößchen

und dem Leuchtturm im Schnee bewundern.

Vor dem Kaffetrinken besuchte uns ein Falkner. Er hatte 2 Falken dabei, die allerdings wegen der Kälte keine Flüge zeigten.



Martina und Martin eben M&M.