Samstag, 18. Dezember 2010

Hochzeitsnachfeier

Am 23. Juli 2010 haben Martina und Martin in Trondheim heimlich geheiratet. Nun sollte am 18. Dezember in Moritzburg für die Familien die Feier stattfinden. Nach den Wetterkapriolen der vorangegangenen Tage waren zum Glück alle Gäste gut angekommen und die Feier konnte in Moritzburg im Marcolini Haus am Fasanenschlößchen stattfinden.


Ich als Brautvater sollte natürlich eine Rede halten. Was sagt man zu so einem Anlaß zu seinen Kindern?

Lieber Martin, liebe Martina, liebe Frida (sie wird es noch nicht verstehen) und liebe Gäste!

Obwohl Ihr nur eine kleine Feier wolltet, sind es trotzdem über 30 Personen geworden.
Kleiner ging es nun nicht und einige hätten sicher auch eine Einladung bekommen.

Wenn ich so aus dem Fenster schaue ist das Wetter ziemlich chaotisch. Zeitweise hatte ich Angst, dass diese Feier überhaupt stattfinden kann.
Am Mittwoch habe ich gespannt auf die Abflugtafel in Trondheim-Lufthafen geschaut und die Verspätung registriert. Die Autobahn von Dresden nach Prag war teilweise gesperrt. Ich war froh, als Ihr angekommen seid.

Ihr habt uns in diesem Jahr 2 große Überraschungen bereitet. Zu meinem Geburtstag im Februar bekam ich ein seltsames Bild in schwarz/weiß aus Trondheim. Ich glaube ich habe einen Moment gebraucht, um zu erkennen, da ist ein Baby unterwegs
Ist ein schöneres Geschenk möglich?

Die 2. Überraschung war die Nachricht, dass Ihr am 23.07. 2010 geheiratet habt.
Martin sagte dazu. Er wollte vor der Geburt des Kindes Ordnung schaffen.

Das wird sicher nicht alles gewesen sein, zu einer Hochzeit gehört mehr.
Es ist eine Verbindung für‘s Leben, nicht einfach aus einer Laune heraus, tiefgründig, konsequent, auf gegenseitiger Zuneigung, Vertrauen und Liebe begründet.

Am 11. September wurde dann Frida geboren, neues Leben. Unsere Feierrunde besteht jetzt aus 4 Generationen.
Jetzt hat das Wort –Familie- für Euch eine ganz wichtige Bedeutung.

Also
Ich wünsche Euch, Eurer kleinen Familie alles Glück, bei Euren beruflichen Vorhaben viel Erfolg.

Und denkt immer daran, nicht jeder Tag zu Hause und auf der Arbeit ist schön. Es wird Tage geben, die sind nicht schön.
Dann müsst Ihr immer das Gesamte sehen, die vielen schönen Stunden und gemeinsam erlebtes.

In diesem Sinne

Lasst uns das Glas erheben
viel Glück und Freude im Leben und jetzt ein paar schöne Stunden hier in Moritzburg.


Nach dem Essen, Hirschbraten mit Klösen konnten wir die schöne Umgebung mit dem Fasanenschlößchen

und dem Leuchtturm im Schnee bewundern.

Vor dem Kaffetrinken besuchte uns ein Falkner. Er hatte 2 Falken dabei, die allerdings wegen der Kälte keine Flüge zeigten.



Martina und Martin eben M&M.