Nach unserer Visite im November, die der Vorbereitung der Ausbauarbeiten an Karolas und Josés Haus diente, sind der "Maurer" und sein Handlanger am 8. März für knapp 2 Wochen samt Werkzeug und notwendigen Gerätschaften mit dem Bus nach Spanien gefahren. Da die Strecke über 2600 Km lang ist, haben wir eine Übernachtung etwa nach der Hälfte in Montmarault,Frankreich eingelegt.
Hotel in Montmarault nördlich von Clermont-Ferrand.
An 2 Tagen fuhren wir jeweils 12 Stunden und waren dann am 9. März in Santa Comba. Das Wetter war für Innenarbeiten bestens, nur beim Ziegel rein tragen wurde man nass. Es war die ganze Zeit Sturm, Regen, z. T. mit Schnee vermischt und kalt.
Der Ausgangszustand, alle Mauern als Trockenmauerwerk, Natursteine ohne Mörtel gesetzt. Der Wind pfeift durch
Die Außenwände sollten mit einer Isolationsplatte (40 mm dick) und Ziegeln hochkant (75 mm dick) verblendet werden. Da die Mauer einen ziemlichen Buckel hatte, musste erst die Position der Mauer ein gemessen werden.
Hinter die Mauer sollten die Leitungen für die Solaranlage zur Wassererwärmung verlegt werden. Der Installateur verlangte 15% Gefälle. Die Leitungen sollten noch geliefert werden. Um weiter zu kommen, haben wir ein Leerrohr unterhalb des geplanten Absatzes in etwa 2 m Höhe eingesetzt. Dann war die Treppe im Vordergrund ein kleines Nebenprodukt.
Karola hat uns mit leckerem Brot aus dem Holzbackofen versorgt.
Die Leitungen ließen auf sich warten und wir hätten Däumchen gedreht. Deshalb ging es im Nachbarraum, dem zuküftigen Bad weiter. Erst das Zugangsloch betonieren, Verschalung im Schlafzimmer, dann die Außenwände wie gehabt verblenden. Dieses mal war die nicht ganz so bucklig.
Am Freitag kam dann der Installateur und verlegte die Leitung. Es sah besser aus, als wir dachten. Am Absatz war ein Rücksprung der Wand um 11 cm als Auflage für die Balken eines Podestes möglich. Zusätzlich haben wir in der Mauer Öffnungen für die Balken gelassen.
Am 2. Sonntag sind wir nach A Coruña an die Atlantikküste gefahren. Zwischen Schauern kam auch mal die Sonne durch.
Bevor wir uns am Mittwoch wieder auf die Heimfahrt gemacht haben, wurden Restarbeiten, wie Verschäumen der Spalten zwischen Balken, Dach und Mauer erledigt.
Es gibt noch viel zu tun, dann bis zum nächsten Mal.