Für 10 Tage waren Karola und ich in Oman unterwegs. Am 19.02 haben wir uns in Frankfurt getroffen, Karola kam aus Madrid und ich aus Dresden. Spät abends sind wir in Muscat angekommen mit einer Landung ohne Aussteigen in Riad.
Manfred hat uns vom Flughfen abgeholt und nach Matrah ins Hotel gefahren, kurz darauf haben wir auf der Dachterasse eines anderen Hotels noch einen Imbis genommen und die nächtliche Corniche genossen.
Alte Dhau im Hafen gegenüber des Suq's.
Montag Vormittag sind wir in den Suq von Matrah, dann nach alt Muscat zum Sultanspalast und ins im Bau befindliche Nationalmuseum, wo Manfred den Nachbau eines Turmgrabes (~3000 BC) realisiert hat. Das Innengerüst aus Stahl habe ich konstruiert. Mittag gab es im Fischerort Sidab natürlich Fisch. Anschließend sind wir nach Kantab , auch an der Küste, dort hatte Manfred Quartier. Kantab ist geologisch höchst interessant.
Auf der einen Seite der Bucht sind die rotbraunen Ophiolithe des oberen Erdmantels, auf der anderen Seite gelbe Kalksteine des Tertiärs.
Abends ging es aufs Muscat-Festival. Das findet alljährlich im Februar statt. Es werden alte kulturelle Traditionen nd alte Handwerke gezeigt. Drumherum ist ein großes Volksfest mit unzähligen Veranstaltungen, Riesenrad usw..
http://www.muscat-festival.com/
http://de.wikipedia.org/wiki/Mohorovi%C4%8Di%C4%87-Diskontinuit%C3%A4t
Die MOHO im Wadi Abayad.
Jetzt hatten wir auch 2 Autos und Karola und ich sind mit dem 4 Wheel Pic Up los gen Osten. Zuerst durchs Wadi Al Mayh. Eine richtige Piste durch den Wadikies quer durchs Gebirge über den Wendekreis des Krebses bis auf die Fernstraße Muscat-Quriat, weiter die Küstenautobahn bis Tiwi.
Eine Wanderung ins Wadi Shab stand auf dem Programm und dann
die Fahrt ins Wadi Tiwi, immer die Angst es kommt einer entgegen, an vielen Stellen hätte das Zurückfahren bedeutet. Es war schon nach 16 Uhr und wir entschieden nach Sur weiterzufahren, um uns dort ein Hotel zu nehmen. Das hat auch geklappt und wir haben uns dei Altstadt angesehen. Bevor wir nach Ras Al Jinz zur Schildkrötenbeobachtung gefahren sind haben wir noch etwas gegessen. Die Beobachtung beginnt 22 Uhr, die Fahrt dorthin dauert reichlich eine halbe Stunde. Wir haben eine große Suppenschildkröte am Strand gesehen, die ist aber ohne Eiablage wieder im Meer verschwunden, hat es nicht richtig an den Strand geschafft. Dafür kamen kleine aus dem Sand gekrochen und sind auch ins Meer verschwunden.
Am Mittwoch haben wir uns zuerst die Dhau Werften in Sur angesehen, eine war auf Besucher eingerichtet und man konnte sich alles ansehen. Ein kleines Museum war auch dabei.
Die Autobahn zurück nach Tiwi, dort geht es ab ins Gebirge zu den Al Jaylah Villages, vom Meeresspiegel auf fast 2000 m hoch. Eine abenteuerliche Piste, ohne Allrad ging gar nichts stellenweise nur in der Slow Stufe.
Oben dann herrliche Blicke in Wadis.
Deswegen sind wir hier hoch, die Al Jaylah Tombs ~3000 BC. Erstaunlich gut erhalten. Weiter ging es, hinter das Gebirge nach Al Qabil. Dort ist ein Rasthaus (Hotel) und es ist nicht mehr weit bis in die Wüste Ramlat Al Wahibah.
Den Sonnenuntergang haben Wir auf den Dünen erlebt.
Alte geschnitzte Tür in Al Mundayrib, eine Oase neben Al Qabil.
Kamele an der Piste in einem Wadi. Es ging Richtung Nizwa.
Auf dem Weg dorthin waren wir in der Oase Birkat Al Mawz von der es auf den Jabel Akhdar geht, wieder fast 2000 m hoch.Am Abend dann in Nizwa im Hotel.
Jeden Freitag ist in Nizwa Viehmarkt, das ist sehr interessant und man bekommt etwas vom Leben der Menschen in Oman mit. Freitag ist frei, wie bei uns der Sonntag.
Blick vom Nizwa Fort über die Moschee ins Gebirge.
Nach dem Mittag waren wir in Misfah, einer Bergoase bei Al Hamra.
Am Sonnabend ging es zuerst auf den Jabel Shams (3005 m)der höchste Berg in Oman, man kommt nur auf ein Plateau vielelicht 2500m hoch. Von dort hat man eien atemberaubenden Blick in riesige Canyons.
Auf der Fahrt nach Ibri haben wir erst das Castel Jabrin besucht,
danach die Bienenkorbgräber (~3000 BC) bei Al Ayn, im Hintergrund der Jabel Mist. An Bat, Manfreds letztem Projekt in Oman vorbei nach Ibri ins Hotel.
Am Sonntag ging es durchs Wadi Dank nach Yangul. Dort ist ein schönes Castle in Lehmbauweise. Weiter nach Rustaq wieder übers Gebirge, leider hat das Fort Rustaq zur Zeit wegen Rekonstruktion geschlossen. War auch gut, wir hatten dann mehr Zeit für die Fahrt durchs Wadi Bani Awf bis auf 2000m Höhe, das Schild ist ernst zu nehmen ohne geht es auf keinen Fall. Über Al Hamra ging es nach Nizwa ins Hotel.
Am Motag wollten wir dann unbedingt die MOHO anfassen. Im Wadi Abayad ist eine Stelle beschrieben. Auf den Weg dorthin, an Fanja vorbei, waren wir noch im Nakhl Fort und an den warmen Quellen dort. Dann ging es ins Wadi Abayad und siehe da wir haben die im Buch beschriebene Stelle gefunden,
Am Motag wollten wir dann unbedingt die MOHO anfassen. Im Wadi Abayad ist eine Stelle beschrieben. Auf den Weg dorthin, an Fanja vorbei, waren wir noch im Nakhl Fort und an den warmen Quellen dort. Dann ging es ins Wadi Abayad und siehe da wir haben die im Buch beschriebene Stelle gefunden,
http://de.wikipedia.org/wiki/Mohorovi%C4%8Di%C4%87-Diskontinuit%C3%A4t
Die MOHO im Wadi Abayad.
Die letzte Nacht waren wir in Ras al Sawadi im Hotel direckt am Strand. Mit Baden war aber nichts, das Wasser war voller Quallen und schon an den Füßen hat man die Nesselzellen gespürt.
Abschied am letzten Abend in den Bergen in Muskat. Die Nacht haben wir dann allerdings auf dem Flughafen zugebracht, da in Frankfurt gestreikt wurde.
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