Besuch in Trondheim
Nachdem Martina in Trondheim bei dem NGU ihre Stelle angetreten hatte, wollten wir die Kinder doch mal besuchen. Wir buchten also mit der SAS von Berlin Tegel über Oslo nach Trondheim. Am Freitag, den 20.07.2007 ging es nach der Arbeit mit dem Auto nach Berlin. Der Flug mit ging 21.00 Uhr von Tegel ab mit Zwischenstopp von knapp einer Stunde in Oslo, Ankunft in Trondheim 0.25 Uhr, Sonnabend früh. In Berlin Tegel hatten wir uns einen günstigen Parkplatz besorgt.
Man fährt auf den Parkplatz und ruft den Shuttle-Bus an. Im Shuttle bezahlt man für die vorgesehene Zeit und ist sehr schnell am Abflugterminal. Bei der Rückkehr ruft man wieder den Shuttle-Service an, wird umgehend abgeholt und zum Parkplatz gebracht.
Also los ging's mit etwas Verspätung, so daß die Übergangszeit in Oslo schrumpfte. Da Norwegen nicht zur EU gehört reist man dort aus dem Ausland ein und muß trotz durchgechecktem Gepäck dieses vom Band holen, durch den Zoll gehen und das Gepäck wieder auf ein Gepäckband stellen. Wir warteten dann am Gepäckband, das war voll, niemand nahm ein Gepäckstück runter, unseres konnte dadurch nicht aufs Band kommen. Wir entschlossen uns das Gepäck Gepäck sein zu lassen und haben in der letzten Minute das Flugzeug nach Trondheim noch geschafft.
In Trondheim waren Martina und Martin schon am Flugplatz. Wir kümmerten uns um das fehlende Gepäck, sollte mit dem ersten Flugzeug am Morgen ankommen und fuhren dann nach Hause zu den beiden.
Ranheim, gehört zu Trondheim. Anton Jennsensvei 12, in diesem Haus hat Martin vor über einem Jahr eine kleine Einliegerwohnung im Souterrain genommen. Die Häuser sind alle in Holzbauweise zusammengetackert.
Blick zum Fjord
Sehr zeitig schien die Sonne ins Fenster und die Müdigkeit war schnell weg. Nach dem Frühstück sind wir noch schnell zum Flughafen nach Vaernes um das Gepäck zu holen, wir wollten anschließend auf die Insel Hitra fahren und keine Zeit verlieren. In der Zwischenzeit haben die beiden Frauen alles für das Wochenende vorbereitet.
Ganz untypisch schien die Sonne, kurze Rast in einer wunderschönen Landschaft.
Die Insel Hitra erreicht man durch einen
5,6 Km langen Tunnel unter dem Meer durch. Das Meer ist dort 200m tief, die Hälfte der Tunnellänge geht die Straße bis auf 300m Tiefe um dann beständig wieder hoch zu gehen. Hitra besteht aus mehreren Inseln, unser Ziel erreichten wir über diesen Gezeitenstrom, der Frøyfjorden.
Hier hatten Martina und Martin eine Hütte gemietet. Diese Hütten sind speziell für Angler gedacht, die hier ist 2-stöckig, unten und oben je eine Wohnung. In jeder Wohnung ist eine große Tiefkühltruhe, auf dem Gelände 2 Fischzerlegungsräume mit weiteren Gefriermöglichkeiten. Auch dort sind schon die Osteuropäischen Billigarbeitskräfte angekommen, der Verwalter war ein Tscheche. Aber es waren auch Gäste aus Tschechien und Polen in den Ferienwohnungen, die fleißig am Fischen waren.
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Diese Boote konnte man mieten. Sie sind mit einem 60 PS Außenbordmotor ausgerüstet und haben zur Navigation ein GPS mit Seekarte, Echolot für die Tiefe und ein Sonar zum Aufspüren von Fisch(-schwärmen).
Nach unserer Ankunft haben wir aber erst mal die Umgebung erkundet und waren auf der höchsten Erhebung von Hitra.
Das Wetter war herrlich und wir hatten einen wunderbaren Rundblick.
Die Schlafmangel der letzten Nacht macht sich bemerkbar.
Erste Angelversuche am Frøyfjorden mit hohen Blinkerverlusten. Überall sind im Wasser große Wasserpflanzen, in denen sich die Haken der Blinker verhängen.
Die Hütten von der Wasserseite am Abend.
Da wir bei den ersten Angelversuchen von Land aus nur einen kleinen Fisch an der Angel hatten, besser Sabine an ihrer Angel hatte mußten wir unsere vorsorglich mitgebrachten Lachssteaks auf den Grill legen. Dazu gab es leckere Grillkartoffeln.
Am Sonntag morgen ging es mit dem Boot los zur Fischjagd.
Und wieder hatte Sabine den ersten Fisch an der Angel. Der war noch zu klein und wir ließen ihn wieder ins Wasser. Rundum brodelte das Wasser von Fischschwärmen. Martina hatte mit einmal 4 Fische gleichzeitig an der Angel. Auch diese setzten wir wegen fehlender Größe wieder ins Wasser.
Martina und Martin
Dann hatten wir doch noch unser Anglerglück. Martin fing eine schöne Makrele und Martina einen großen Pollack, ein zur Familie Dorsche zählender Fisch. Das Abendbrot war gesichert.
Martina mit ihrem Fang
Ihr macht das Angeln sichtlich Spaß.
Auf der Rückfahrt saß ich am Steuer des Bootes.
Rast vor dem Unterwassertunnel auf der Rückfahrt nach Trondheim.
Am Montag mußten Martina und Martin zur Arbeit. Sie überließen uns ihr Auto und wir konnten westlich von Trondheim eine Wanderung machen.
Fährte eine Dachses, erst dachten wir von einem Vielfrass.
Moltebeere, Geschmack ist gewöhnungsbedürftig sollen aber viel Vitamin C haben.
Heidelbeeren in großen Mengen.
Blick auf Trondheim
Mittagsschlaf
Blick auf Hafen und Zentrum von Trondheim.
Am Dienstag sind wir zu Fuß von Ranheim am Fjord entlang nach Tronheim Zentrum gelaufen, dauert knappe 2 Stunden.
Trost für Martin, die Blinkerprobleme hatten nicht nur wir und auch der ehemalige Messerbesitzer hatte ein Stainless Messer gekauft.
Zentrale von Statoil. Hier werden die Reichtümer Norwegens, Öl und Gas verwaltet.
Hier arbeitet Martina
Baggern, sollen viele Männer davon träumen.
In den Docks von Trondheim, huete Einkaufszentren, Gaststätten und Wohnungen.
Die wohl bekanteste Ansicht von Trondheim.
Blick von der Kathedtrale. Der Aufstieg ist ganz schön eng und steil. Es werden jeweils nur eine bestimmte Anzahl Besucher mit Führer raufgelassen. Erst wenn die wieder unten sind kann die nächste Gruppe rauf.
Blick von oben
Das Portal der Kathedrale. Innen ist sie sehr düster.
Auf dem Markt kauften wir die berühmten Fjorderdbeeren, Martina wollte vor unserer Abreise noch eine Erdbeertorte machen. Manchmal schmecken die Fjorderdbeerenb wie Walderdbeeren, fruuchtig und süß. Nach dem Kaffe brachte uns Martina zum Flugplatz nach Viernes, das Flugzeug startete 16.50 Uhr nach Oslo.
Beim Start auf den Fjord hinaus.
Blick Richtung Trondheim, Rahnheim in der mittleren Bucht sieht man auch.
Johnsvatnet, Trondheims Trinkwasserversorgung.
Beim Flug übers Land sah man nicht viel, nur schöne Wolkenformationen.
Flughafen Oslo Gardemoen schon zu sehen, der Flug dauert von Trondheim nach Oslo 45 Minuten, es sind etwa 560 Km.
Nach einem Zwischenstopp von einer Stunde ging es weiter, 20.20 Uhr waren wir schon in Berlin Tegel, wurden zum Auto gebracht und gegen 23.00 Uhr kamen wir zu Hause in Dresden an.